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Vermeidung von Motion Sickness in der VR mit CUREO

Aktualisiert: 9. Mai

In diesem Blogbeitrag möchten wir der Frage nachgehen, was Motion Sickness ist, wie sie entsteht, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, was Virtual Reality damit zu tun hat und wie hochentwickelte VR-Therapiesysteme wie CUREO Motion Sickness vermeiden.


Was ist Motion Sickness?


Motion Sickness (deutsch: “Bewegungskrankheit“ oder “Reisekrankheit”) und wird fachsprachlich auch als Kinetose bezeichnet. Sie tritt meist auf, wenn die Sinnesorgane unterschiedliche Eindrücke wahrnehmen und das Gehirn diese nicht verarbeiten kann. Ein bekanntes Beispiel ist das Unwohlsein, das einige verspüren, wenn sie reisen. Der Körper nimmt Bewegungen wahr, spürt etwa ein Luftloch oder Unebenheiten auf der Straße, sieht diese mitunter aber nicht.


Mittlerweile wird Motion Sickness auch als Nebenwirkung während der Anwendung von einigen VR-Spielen benannt. Wichtig ist hierbei die Unterscheidung zwischen den Systemen. Solche Appliktionen, deren primärer Fokus auf dem spielerischen Charakter liegt und weniger physiologische Aspekte berücksichtigen, können das Unwohlsein hervorrufen. Dies wird auch als Cyber-Sickness oder Gaming-Sickness bezeichnet.


Unsere ausgereifte VR-Therapie mit CUREO wurde hingegen schon von Beginn an so konzipiert, dass Motion Sickness vermieden wird.

Ursache Motion Sickness


Auch wenn unterschiedliche Faktoren zu Motion Sickness beitragen können, scheint die fehlende Übereinstimmung von Signalen, die von einzelnen Sinnesorganen wie den Augen oder Ohren, aber auch von Gelenken sowie Mechanorezeptoren ausgehen, die hauptsächliche Ursache zu sein.


Die Diskrepanz zwischen dem Gleichgewicht, das über das Innenohr wahrgenommen wird, und der visuellen Bewegung kann vom Gehirn nicht richtig verarbeitet werden. Somit tritt das Unwohlsein meist in Fortbewegungsmitteln wie Auto, Flugzeug oder Schiff auf. Aber auch durch die Anwendung von noch nicht ausgereiften Computer- oder VR-Spielen können die Symptome hervorgerufen werden.


Motion Sickness VR vermeiden


Motion Sickness Symptome


Die Symptome von Motion Sickness können vielfältig sein und individuell variieren.

  • Schwindel

  • Benommenheit

  • Kopfschmerzen

  • Übelkeit

  • Erbrechen


Motion Sickness: Was tun?


Für die Behandlung von Motion Sickness hilft es, sich feste Punkte zu suchen und zum Beispiel den Horizont zu fixieren, wenn man im Auto ist. Zudem gibt es mittlerweile einige Medikamente, die gegen das Unwohlsein oder Übelkeit eingesetzt werden können. Genügend Schlaf, der Verzicht auf Alkohol am Abend zuvor sowie genügend Wasser unterstützen ebenfalls dabei, Motion Sickness entgegenzuwirken.


Während der Anwendung von VR-Applikationen ist es meist am hilfreichsten, das Programm zu schließen und die VR-Brille abzunehmen. Nach kurzer Zeit sollten die Symptome verschwinden, wenn die Bewegung aufhört.


Vermeidung von Motion Sickness in der VR


Wir hören oft, dass Anwender, die bereits andere VR-Applikationen getestet haben, immer wieder Motion Sickness verspüren, und daher auch einer VR-Therapie zunächst kritisch gegenüberstehen. Dabei ist unser Therapiesystem CUREO bei weitem nicht mit klassischen VR-Games zu vergleichen. CUREO wurde in einem mehrjährigen, iterativen Prozess mit Ärzten, Wissenschaftlern, Therapeuten und Patienten entwickelt. Schon von Beginn an darauf geachtet, dass CUREO nicht nur Spaß macht, sondern sich unsere User wohlfühlen und keine Motion Sickness oder andere Symptome verspüren. Bislang ist uns kein Fall von Motion Sickness bekannt. Im Gegenteil: Eine Umfrage der Nutzung von CUREO belegte, dass 95% aus über 270 Patienten gar keine Nebenwirkungen verspürt haben.


Wir haben auf verschiedensten Ebenen Maßnahmen vorgenommen, das visuelle Design sowie die Bewegungsdarstellung optimiert und intensiv getestet.

Ein wesentlicher Faktor sind u.a. die geringen Latenzen. Das bedeutet, dass die Bewegungen der Patienten direkt in die virtuelle Realität übertragen werden. Denn oft ist es die Verzögerung von Bewegung und deren Abbildung in der VR, die dazu führt, dass Motion Sickness entsteht.


Motion Sickness VR was tun

Darüber hinaus wird der Anwender beim Start von CUREO durch einen Kalibrierungsprozess geführt, der die reale Welt mit der virtuellen Umgebung in Einklang bringt, und somit etwa die Bodenhöhe übereinstimmt oder der reale Tisch auch in der VR korrekt positioniert wird.

Ruhige, entspannende Landschaften, wie etwa in unserem relax-Modul sind zudem bestens dazu geeignet, die Patienten an die VR zu gewöhnen. Hier kann er sich in Ruhe umschauen und sich mit den neuen Eindrücken vertraut machen.


Sollte doch Motion Sickness auftreten, so kann CUREO sofort beendet werden, indem die Brille abgenommen oder das Programm unterbrochen wird.


Durch die einzigartige Kombination unserer Technologie können wir Motion Sickness bei der VR-Therapie mit CUREO nahezu vollständig eliminieren.